Mountain Adventures für die 8. Klassen der Realschule

- die Mädchen sind sich einig: Das Alpine Praktikum ist bis jetzt das Highlight in diesem Schuljahr. Am Mittwochmorgen brach die Klasse 8a in die Werdenfelser Bergwelt auf und bezog die Barbara-Hütte, eine Selbstversorger-Hütte im Kreuzeckgebiet. Lebensmittel für die kommenden drei Tage mussten eingekauft und in die Bergbahn verladen werden. Da galt es, gut zu planen und zu kalkulieren, z. B. wie viel Nutella, Müsli oder Nudeln 32 Schülerinnen und 2 Begleitlehrkräfte während ihrer Zeit in den Bergen verspeisen würden.

Das Alpine Praktikum ist seit Jahren eine feste Institution an den St.-Irmengard-Schulen und erfreut sich großer Beliebtheit bei Schülerinnen und Lehrern. Bei gemeinsamen Erkundungen des Kreuzeck-und Alpspitzgebietes lernen die Mädchen ihre Heimat besser kennen und werden sich in der intensiven Begegnung mit der heimischen Natur bewusst, dass sie mit dieser einzigartigen Bergwelt sorgfältig umgehen müssen, um sie für künftige Generationen zu erhalten. Beim Klettern erfahren die Mädchen, wie wichtig Teamwork und gegenseitiges Vertrauen ist. Sie können Grenzen austesten und erleben eine Steigerung ihres Selbstwertgefühls, wenn sie es geschafft haben, sich an Drahtseilen an einer Felswand vorbeizuhangeln. Positives Feedback erfahren sie dabei durch ihre Mitschülerinnen, ihre Lehrer, aber auch von den professionellen Bergführern, die sie begleiten. Das Alpine Praktikum verzahnt emotionales und auf Wissenserwerb angelegtes Lernen. Die Schülerinnen setzen sich unter kundiger Anleitung mit den technischen Grundlagen des Kletterns und des richtigen Bewegens am Berg auseinander. Für ihre abschließende Nacht am Berg haben die Mädchen noch einen innigen Wunsch: Sterne sehen oder einen Hirsch rufen hören.

Anna-Maria Beck, StRin (RS) i.K

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