Luther hautnah

Sie waren in Augsburg, Erfurt, Eisenach, Coburg; sie bekamen von Experten wie Dr. Mokry oder Pfarrer Scheel theologischen und historischen Input; sie beschäftigten sich mit der geeigneten und attraktiven Darstellung von großen Inhalten, wie es z.B. in Museen der Fall sein sollte: Die Schülerinnen des P-Seminars Geschichte 2016/2018 am St.-Irmengard-Gymnasium brachten nun all dieses Wissen, die Kenntnisse und sicher auch ihre Talente zusammen und haben dies in vier Erlebnisräumen zur historischen Person Martin Luther zusammengetragen. „Luther hautnah“, Begegnungen mit seinem Leben, heißen die wirklich vollauf gelungenen vier Stationen – die noch durch Wittenberg, das die Schülerinnen nicht selbst besucht hatten, ergänzt wurden. Die vier „Räume“ konnten Interessierte in der Woche vor dem Reformationstag 2017 besichtigen. Michael Hein, der Projektbetreuer, beschreibt die Aufgabe, die sich das Seminar selbst gestellt hat, so: „Die Schülerinnen wollten all die Geschichten und Theorien um die historische Person Martin Luther auf einen Kern reduzieren, so dass z.B. auch Schülerinnen, aber auch generell interessierte Menschen hier etwas dazulernen: prägnant und kreativ dargestellt.“ Dies ist ihnen vollauf gelungen!

Ein großes Vergelt’s Gott gilt dem Bildhauer York Beermann für das Zurverfügungstellen seiner Skulptur „Der junge Luther“(Foto), die ein absoluter Blickfang war sowie vor allem dem Katholischen Kreisbildungswerk Garmisch-Partenkirchen für die fachliche, organisatorische und nicht zuletzt auch die große finanzielle Unterstützung!